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Sechs Kundentypen und wie man erfolgreich mit ihnen zusammenarbeitet

„Manchmal kann es auch herausfordernd sein den richtigen Zugang zu einer Person zu finden. Die Vermittlung der Inhalte funktioniert nur, wenn man den richtigen Hebel findet. Ich habe auch schon Schüler abgelehnt, wenn man einfach merkt, dass die Chemie nicht stimmt und der Unterricht zu nichts führen würde.” – Roberto Anastasio

„Ich denke, das Erfolgsgeheimnis steckt in dem Gedanken, dass der Kunde im Mittelpunkt steht und sich der DJ nicht zu wichtig nehmen darf. Das Ziel ist ja, den Gästen einen schönen Abend zu bescheren und dafür muss man sich manchmal selber auch zurücknehmen. Der Kunde ist im Dienstleistungsgewerbe immer König. “ – Markus Fradziak

Kundentypen
Diese Zitate von CHECK24 Profi-Dienstleistern zeigen: In der Dienstleistungsbranche steht der Kunde immer im Mittelpunkt. Auf der anderen Seite sollte man nicht alle “Kundenmarotten” akzeptieren und dafür sorgen, dass man sich nicht zu sehr verbiegt. Deshalb ist es wichtig, als Dienstleister ein gewisses Fingerspitzengefühl und ein Maß an Toleranz im Umgang mit den verschiedensten Charakteren der unterschiedlichen Kundentypen zu entwickeln.

Jeder, der mit Menschen arbeitet, macht die Erfahrung, dass einige Verhaltensmuster immer wieder auftauchen. Im Folgenden versuchen wir einige dieser Muster zu benennen und zeigen geeignete Strategien auf, damit Sie neben den Interessen Ihrer Kunden, Ihre eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen verlieren. Das Ergebnis? Sie haben nicht nur Ihren Job als Dienstleister, ein Kundenproblem zu lösen, gemeistert, sondern ein Kunde, der sich auch verstanden fühlt, engagiert Sie mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ein weiteres Mal.

Der Unorganisierte

Er hat einen Hang dazu, sich zu verzetteln und erscheint zu vereinbarten Terminen oft nicht pünktlich. Er vergisst Informationen, die vor dem Auftrag/der Zusammenarbeit vereinbart wurden und tendiert dazu, den Projektablauf aus den Augen zu verlieren.

Tipp:
Hier können Sie als Dienstleister brillieren: Bieten Sie ihm einen Rundumservice und einfache, wiederverwendbare Lösungen an, damit er sich keine Gedanken um die Details machen muss. Falls Termine vor dem Projekt nötig sind, planen Sie diese mit ihm immer ein paar Tage im Voraus und bieten Sie einen oder zwei alternative Termine an.

Der Supergenaue

Er hat eine sehr genaue Vorstellung davon, wie das Projekt und auch die Zusammenarbeit verlaufen soll und hält sich nicht mit Ratschlägen zurück, sodass man sich zeitweise fragen kann, warum er die Ausführung nicht selbst übernimmt.

Tipp:
Es ist nicht einfach, sich von diesem Kunden nicht bevormunden zu lassen. Er mag es, auch mal in der Mentorenrolle zu sein und sieht die Zusammenarbeit mit Ihnen als genau das: ein gegenseitiges Geben-und-Nehmen. Machen Sie ihm gegenüber deutlich, dass Sie seine Beiträge schätzen und vereinbaren Sie regelmäßige Projekt-Updates mit Lösungsansätzen, um ihm das Gefühl zu geben, involviert zu sein. Machen Sie gleichzeitig deutlich, dass Sie die Zeit dazwischen brauchen, um ruhig arbeiten zu können.

Der Vielbeschäftigte

Für viele ein Traumkunde: Er hat zwar hohe Ansprüche bei der Auswahl und lässt sich Zeit, um sich für den passenden Dienstleister zu entscheiden. Ist die Wahl auf Sie gefallen, lässt er Ihnen jedoch freie Hand bei Planung und Ausführung Ihres Auftrags.

Tipp:
Dieser Kunde vertraut Ihnen und möchte ein gelungenes Endergebnis sehen – das “Wie” ist für ihn eher nebensächlich. Seine Zeit ist knapp, halten Sie ihn daher nicht zu oft auf dem Laufenden und übernehmen Sie Entscheidungen, die Sie auch ohne ihn klären können.

Der Unentschiedene

„Ich weiß nicht, was ich will.” Am Telefon äußert er einen Wunsch, in einer darauffolgenden E-Mail will er auf einmal etwas ganz anderes.

Tipp:
Halten Sie Entscheidungen über das Projekt schriftlich fest und schicken Sie es Ihrem Kunden.
Ändert er seine Meinung und haben Sie schon mit der Arbeit angefangen, bleiben Sie standfest und berufen sich auf die Mail oder stellen die zusätzlich benötigte Zeit in Rechnung.

Der Übervorsichtige

Nochmal ein paar Nächte drüber schlafen, das Event vorher ein paar mal proben, dann nochmal drüber schlafen, bevor wieder etwas geändert wird.

Tipp:
Dieser Kunde will in seinen Bedenken ernst genommen werden, nehmen Sie sich also Zeit für die Kommunikation. Wichtig: Lassen Sie sich nicht von seinen Unsicherheiten anstecken und bleiben Sie von sich überzeugt, denn das vermittelt ihm ein Gefühl von Sicherheit. Vereinbarte Termine zur Absprache sorgen auch hier dafür, dass Sie sich zeitlich nicht verausgaben.

Der Ungeduldige

Der Ungeduldige will mehr als ursprünglich vereinbart und das am besten schon gestern.

Tipp:
Sichern Sie sich im Vornherein mit einem durchdachten und für Sie realistischen Zeitplan ab und vereinbaren Sie Termine, bei denen Sie ihn über den Fortschritt Ihres Projekts auf dem Laufenden halten.

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