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Mit Personal Training den Job-Einstieg schaffen

Personal Trainer Mirko Mohr verfügt nicht nur über Wissen im Fettabbau- und Muskelaufbautraining, sondern auch über gesundheitsorientiertes Training. Aktuell bereitet er einen Kunden auf den Sporttest für einen Job bei der Feuerwehr vor. Worauf es bei Personal Training für berufliche Zwecke ankommt, erklärt er in dieser Spotlight Story.

Personal Trainer müssen ein breites Spektrum an Kundenwünschen erfüllen und auf diese eingehen können. Dabei geht es beim Training nicht nur immer um Muskelaufbau oder Gewichtreduzierung. Die Trainingsziele können auch beruflicher Natur sein. Ein typisches Beispiel ist die Vorbereitung auf einen beruflichen Einstellungstest – der sogenannte Sporttest.

Es geht hierbei um ein einfaches Ziel, den Kunden so fit zu machen, das er seinen Sporttest bestehen wird. Hierzu müssen Gewohnheiten wie die Einstellung zum Sport und Ernährung optimiert werden. Eine passende Auswahl an Übungen ist unerlässlich.

Einstellungstest bei der Feuerwehr als Beispiel

Ein aktuelles Beispiel ist der Einstellungstest bei der Feuerwehr. Es würde dem Kunden nichts bringen, ein klassisches Fitnessstudio-Programm zu absolvieren. Das hält zwar fit, genügt aber bei weitem nicht den Anforderungen des Sporttests der Feuerwehr. Die dort abgeprüften Sportaufgaben haben mit den Übungen im Fitnessstudio nur bedingt zu tun. Das Studio bietet deshalb maximal eine Basis, auf die man aufbauen kann.

Personal Trainer Mirko Mohr (links) mit einem Kunden beim Training.

Ausdauer, Schnellkraft, Kraftausdauer, Kondition, Koordination, Gleichgewicht und der Wille über seine Grenzen hinauszugehen, sind Grundvoraussetzung, um den Sporttest der Feuerwehr zu bestehen. Interessant ist dabei vor allem die Auswahl der Übungen, die geprüft werden, an der auch die Sporthochschule Köln mit beteiligt war.

Die Arbeit des Personal Trainers setzt hier an. Er bringt die prüfungsrelevanten Übungen auf den Punkt und bereitet seinen Kunden auf diese gezielt vor. Er simuliert öfter unter Prüfungsbedingungen (Stress und Zeit) den eigentlichen Test, um seinen Kunden einen realistischen Leistungsstand zu geben und zu erkennen, bei welchen Übungen noch optimiert werden muss.

Verständnis für den eigenen Körper ist ebenfalls wichtig

Ebenfalls wichtig ist es, dem Kunden das Verständnis für seinen Körper zu vermitteln und eine Ausgewogene „Life Balance“ zu gewährleisten. Es bringt der Feuerwehr wenig, top trainierte Bewerber zu haben, die dann aber im Laufe ihrer beruflichen Karriere den Biss verlieren und sich nicht mehr fit halten. Aus diesem Grund ist der Anspruch an die Bewerber auch relativ hoch. Übergewicht und eine ungesunde Lebensweise passen nicht in diesen Job. Das merkt man recht schnell, schaut man sich mal einige Testaufgaben im Detail an.

Prüfungsrelevant ist zum Beispiel der Beugehang. Dabei muss sich der Teilnehmer 45 Sekunden an einer Klimmzugstange halten – bei ruhiger Körperhaltung und dem Kinn, das dabei jederzeit über der Stange gehalten werden muss. Ein weiteres Beispiel sind Wechselsprünge. Diese müssen seitlich in 30 Sekunden insgesamt 42 mal über ein knapp 33 Zentimeter hohes Hindernis springen.

Auch die Ausdauer wird getestet. So müssen Prüflinge bei der Feuerwehr zum Beispiel einen 3000-Meter-Lauf in unter 15 Minuten absolvieren. Auf all diese Tests und Prüfungen können sich Bewerber für die entsprechenden Jobs mit einem Personal Trainer optimal vorbereiten. Hier wird deutlich: Der Job als Personal Trainer bringt viel abwechslungsreiches Arbeiten mit sich.

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