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Wie Personal Training beim Kampf gegen Multiple Sklerose hilft

Personal Trainer Mirko Mohr verfügt nicht nur über Wissen im Fettabbau- und Muskelaufbautraining, sondern auch über gesundheitsorientiertes Training. Dieses Wissen nutzt er zum Beispiel, um Menschen zu helfen, die an Multiple Sklerose erkrankt sind. Worauf es bei Personal Training für gesundheitliche Zwecke ankommt, erklärt er in dieser Spotlight Story.

Das Aufgabengebiet eines Personal Trainers, umfasst nicht nur das Training von Menschen, die vor der Kamera stehen oder attraktiv aussehen wollen. Nein, es beinhaltet auch das Begleiten und Coachen von Menschen, die mit schweren Erkrankungen wie Multiple Sklerose (MS) zu kämpfen haben. Sie trainieren unter erschwerten Umständen für ein aktiveres, bewussteres und längeres Leben. Personal Trainer unterstützen sie dabei.

Es ist deshalb kein Geheimnis, dass die Medizin das Krafttraining für sich entdeckt hat. Ärzte empfehlen bei der Diagnose Multiple Sklerose immer häufiger Sport als Unterstützung im Kampf gegen die Nervenkrankheit. Natürlich wird die Erkrankung auch von einer medizinischen Therapie begleitet und der Sport ist Teil einer Gesamtstrategie gegen MS.

Im Bereich Personal Training, geht es bei der Betreuung von Menschen mit MS darum, die Übungsauswahl für den Alltag mitzugestalten. Dabei empfiehlt sich eine Mischung aus Ausdauertraining und funktionellen Kraft- oder Fitnessübungen, die dem Betroffenen in seinem Bewegungsalltag unterstützen. Der Sport fördert zudem im Optimalfall das Selbstwertgefühl.

Mit gut trainierten Muskeln Entzündungen hemmen

Eine gute trainierte Muskulatur kann grundsätzlich nie verkehrt sein. In diesem speziellen Fall fördert das Kräftigen von Muskeln beim Training die Ausschüttung von entzündungshemmenden Stoffen. Dies kann den Krankheitsverlauf zwar nicht aufhalten, wirkt sich aber definitiv positiv aus.

So bremst zum Beispiel hochintensives Training (HIT) Entzündungen ab und bringt das Gedächtnis auf Trab. Vibrationstraining, HIT, Krafttraining und Ausdauertraining sind kein Tabu mit MS. Ihre Auswirkungen werden immer weiter erforscht und in den meisten Fällen sogar empfohlen. Sport löst also tatsächlich auch keine MS-Schübe aus. Dies ist von der Wissenschaft inzwischen belegt.

Neben Sport hilft auch die richtige Ernährung

Ein anderes wichtiges Thema für MS-Patienten ist die Ernährung. Hier gilt die einfache Grundregel: Eine gute Ernährung kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen, eine schlechte Ernährung leider noch begünstigen. Schließlich fördern bestimmte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln entzündliche Vorgänge im Körper, was natürlich vor allem bei der Entzündungskrankheit MS ein Problem ist. Rotes Fleisch sollte man als MS-Betroffener deshalb möglichst vermeiden und mehr weißes Fleisch oder Fisch essen. Es wird außerdem empfohlen eher Pflanzen- und Fischöle, statt tierischer Fette zu verwenden.

Eine weitere wichtige Komponente beim Thema Ernährung sind die Vitamin A, C und E (auch bekannt als Antioxidantien), sowie Kupfer, Selen und Zink (Spurenelemente). Diese übernehmen die Aufgabe als „Radikalfänger“ und wirken so gegen das Entzündungsgeschehen im Körper.

Grundsätzlich lässt sich zusammenfassen, dass neben einer medizinischen Therapie vor allem Sport und die richtige Ernährung den Alltag bei einer MS-Erkrankung verbessern können. Personal Training fungiert hier also als Katalysator für einen schmerzfreieren Alltag von Betroffenen.

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